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Aufbauseminar Anfänger (ASF)

ASF in Charlottenburg

Wir bieten in regelmäßigen Abständen das Aufbauseminar für Fahranfänger (ASF) in unserer Fahrschule inno.m in Berlin Charlottenburg an. Teilnehmen können alle Inhaber eines Führerscheins auf Probe (Fahranfänger), die wegen Zuwiderhandlungen gegen verkehrsrechtliche Vorschriften innerhalb der Probezeit auf behördliche Anordnung an einem Aufbauseminar teilnehmen müssen.

Unsere Seminare bestehen aus kleinen Gruppen mit mindestens 6 und höchstens 12 Teilnehmern sowie erfahrenen Kursleitern. Die Kursdauer muss zwischen zwei und vier Wochen liegen und umfasst 4 Sitzungen zu je 135 Minuten. Zwischen der ersten und zweiten Termin findet eine Gruppenfahrprobe mit unseren Fahrschulautos statt. Die Seminare finden in unserer Fahrschule in Berlin Charlottenburg statt.

Die Teilnahme am Aufbauseminar ist für Fahranfänger in der Probezeit verpflichtend, wenn sie sich entweder einen A Verstoß (schwerwiegende Zuwiderhandlung) oder zwei B Verstöße (weniger schwerwiegende Zuwiderhandlungen) zu Schulden lassen kommen. Nach Abschluss und erfolgreicher Teilnahme wird eine Teilnahmebestätigung überreicht, die bei der zuständigen Behörde einzureichen ist.

Achtung: sollten sie wegen eines Drogen bzw. Alkohldelikts den Führerschein entzogen bekommen haben, können sie nicht an diesem Seminar teilnehmen.

Kosten

Die Kurskosten betragen 200 Euro.

Termine

Das nächste Aufbauseminar für Fahranfänger (ASF) findet auf Nachfrage statt.

Weitere Informationen

Aufbauseminar Fahranfänger Bussgeldkatalog

Verkehrserziehungskurse

Verkehrserziehungskurse

Ausbildungsphilosophie

Ausbildungsphilosophie

„Gib Gas, sonst denken die anderen, dass du ein Lahmarsch bist. Mach schneller, sonst provozierst du deinen Hintermann zu riskanten Manövern!”.

Welcher Autofahrer kennt diese Gedanken vorauseilender Unterwerfung nicht. Aber sind wir nicht alle Hintermänner? In ängstlicher Ergebenheit treiben wir uns gegenseitig an und schon zementieren wir selbst, was uns unabänderlich scheint: den Teufelskreis des schnellen Verkehrs.

Wer ihm nicht in blindem Gehorsam erliegen soll, der braucht Mut, moralische Unterstützung, Einsichten in menschliche Verhaltensmuster und in die Bedingungen unseres Verkehrssystems. Und dies versuchen die Berliner Fahrschulen von inno.m ihren SchülerInnen in der Fahrausbildung mitzugeben.

Natürlich müssen FahrschülerInnen auch bei Verkehr human alle gesetzlich geforderten Verkehrsvorschriften lernen. Aber Vorschriften ersetzen nicht das selbständige Denken und erteilen auch kein Denkverbot.
Wo 50 km/h erlaubt und schon lange üblich sind, kann dies unter heutigen Verkehrsbedingungen und nach heutigem Wissensstand dennoch unangemessen sein.

Weder Regeln noch massenhafte Gewohnheiten nehmen dem Autofahrer die individuelle Verantwortung für die sozialen und ökologischen Folgen seines Handelns ab. Daher werden in der Ausbildung bei Verkehr human die problematischen Aspekte des Autoverkehrs nicht ausgeklammert.
Das Wissen um Lärm- und Schadstoffemissionen, um die Folgen des Verkehrs für unsere Gesundheit und für unsere Wohn- und Lebensqualität ist notwendige Voraussetzung für eine verantwortliche Nutzung des Autos.

Mobilitätsbildung

Inno.m entwickelt deshalb Konzepte für eine erweiterte Mobilitätsbildung. Straßenverkehr wird dabei als soziales System betrachtet, in dem Menschen miteinander klarkommen und unterschiedlichste Interessen berücksichtigen müssen. Dies erfordert eine Auseinandersetzung mit grundlegenden Themen, wie sie die folgenden Fragen verdeutlichen:

  • Welche sozialen und ökologischen Belastungen erzeuge ich durch Autofahren?
  • Wie kann ich sie reduzieren?
  • Wo liegen meine Leistungsgrenzen beim Fahren?
  • Gilt im Straßenverkehr eine andere Moral als sonst in unserer Gesellschaft?
  • Wie gehe ich im Sog von Massengewohnheiten mit meiner eigenen Verantwortung um?
  • Welche Strategien kennzeichnen meine Zeitplanung?
  • Wie gestalten wir den Verkehr der Zukunft?
Moblitätsbildung für Jugendliche

Moblitätsbildung für Jugendliche (für Schülerinen und Schüler zw. 13-15 Jahren)

Mercedes-Benz DrivingAcademy
Mercedes-Benz DrivingAcademy – RoadSense

Erdgasinitiative

Erdgas als Treibstoff

Erdgas besteht zu 92% aus ungiftigem Methan. Erdgasmotoren emittieren keine messbaren Rußpartikel, weniger Kohlenwasserstoffe, weniger Kohlenmonoxid und – dioxid und deutlich weniger Stickoxide als Dieselmotoren.

Während Fachleute für eine breite Anwendung von Wasserstoffmotoren noch eine Entwicklungszeit von mindestens 10 bis 15 Jahren veranschlagen, bietet der Erdgasantrieb bereits jetzt die Chance, verkehrsbedingte Lärm- und Schadstoffbelastungen maßgeblich zu reduzieren.

Die derzeitige Preisentwicklung von Benzin und Diesel verleiht dem ökologisch sinnvollen Erdgasantrieb auch ökonomische Attraktivität. Selten genug hat der Verbraucher die Möglichkeit, seiner Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Allgemeinheit gerecht werden zu können, ohne dafür tiefer in seine eigene Tasche greifen zu müssen.

Fahrausbildung mit Erdgasfahrzeugen

Der Erdgasantrieb passt zur Ausbildungsphilosophie von Verkehr human. Sein Einsatz in unseren Fahrschulen soll der Förderung ökologisch und sozial verträglicher Fahrgewohnheiten auch auf stofflicher Ebene Nachdruck verleihen.

Alle Schulfahrzeuge von Inno.m fahren mit Erdgas. Unsere SchülerInnen erleben den Erdgasantrieb unmittelbar als praktikable Antriebsalternative. Ein Vergleich der ökonomischen und ökologischen Auswirkungen verschiedener Treibstoffe ergänzt diese Erfahrungen im theoretischen Unterricht.

Bislang gibt es ca. 800 Erdgastankstellen in der Bundesrepublik, mit zunehmender Tendenz. Werkseitig lieferbare Erdgasfahrzeuge werden von mehreren Herstellern angeboten. Neue Benzinfahrzeuge können in der Regel auf Erdgas umgerüstet werden.

Viele regionalen Gasversorger gewähren eine finanzielle Unterstützung beim Kauf eines Erdgasfahrzeugs oder bei Umrüstung eines Neuwagens.

Im Rahmen des ausgelaufenen Berliner Projektes TUT (Tausend Umwelttaxis) hat die Verkehr human GmbH als Kooperationspartner des Berliner Gasversorgers GASAG Informationsveranstaltungen über Erdgasfahrzeuge für interessierte Verbraucher durchgeführt und bietet diese auch weiterhin an.

Seit Februar 2000 läuft, mit Unterstützung durch das BMU, eine bundesweite Kampagne der Erdgaswirtschaft und internationaler Fahrzeughersteller, um Erdgasfahrzeuge am Markt zu platzieren. Im Rahmen des Berliner Anschubprojektes TUT (Tausend Umwelttaxis) bietet Verkehr human als Kooperationspartner des Berliner Gasversorgers GASAG Informationsveranstaltungen über Erdgasfahrzeuge für interessierte Verbraucher an.

Weitere Informationen

Erdgasfahrzeuge

Die Fahrschule

autoschule

Die Fahrschule inno.m

Wir engagieren uns für eine sozial und ökologisch verträgliche Verkehrsentwicklung. Im Vordergrund stehen dabei die Verkehrs- und Fahrgewohnheiten der einzelnen Verkehrsteilnehmer. Sie summieren sich zum Massenphänomen und beeinflussen nahezu alle Lebensbereiche.

Zukunftsfähige Mobilität und nachhaltige Verhaltensnormen erwachsen nicht in erster Linie aus Fahrzeugbeherrschung und Regelkenntnis, sondern aus Selbstbeherrschung und der Akzeptanz individueller Mitverantwortung für das Gesamtbild unseres Straßenverkehrs.

In unseren Fahrausbildungen, Seminaren und Projekten behalten wir diese erweiterten Ziele daher im Blick, ohne die Vorteile und die Faszination des Autofahrens in Abrede zu stellen.

Die Tempofalle

Wehe dem, der den Verkehr aufhält. Der beweist in aller Öffentlichkeit, dass er nichts taugt in unsrer schnellen Zeit. Das sitzt schon dem Fahranfänger stets im Nacken: bloß nicht auffallen! Große Vorsicht hemmt den Fluss und wird sofort verachtet. Nur keine Angst, die Augen zu und durch. Ein Lernprozess.

Dann endlich, überlebt, am Ziel: ein Routinier am Steuer im Kampf um Meter und Sekunden. Im Kopf das Metronom uralter Fußgeschwindigkeiten, im Fuß den Takt von sechs Zylindern. Und Regeln schaffen freie Bahn dem alten Menschheitstraum: frei von Zeit und Raum. Was bremst, muss weg!

Am besten kann, wer’s am schnellsten kann. Und außerdem: die Masse macht’s, nicht ich. Die Mühle hat mich fest im Griff. Die Argumente sitzen: der Langsame erzeugt Gefahr, ist unfähig, ja provozierend böse. Wie Kinder, Glatteis, Schnee und die Bäume der Allee. Der Schnelle leidet Unrecht?